Das Glückstagebuch – hilf deiner Zufriedenheit auf die Sprünge

Viel zu oft gehen im Alltagstrubel die schönen und glücklichen Momente unter und wir erinnern uns eher an die negativen Erlebnisse des Tages. Darunter leidet unsere Zufriedenheit.
Dagegen kannst du aber etwas tun! Nimm dein Glück selbst in die Hand.
Wir stellen dir heute dafür ein einfaches, aber wirksames Selbstcoaching-Werkzeug vor: das Glückstagebuch, auch Freudentagebuch oder Dankbarkeitstagebuch genannt.

Glückstagebuch

Wie führe ich ein Glückstagebuch?

Ein Glückstagebuch ist etwas sehr Schönes und ganz einfach zu führen.
Notiert werden darin alle positiven, schönen, glücklichen Erlebnisse und Momente eines Tages.

Glücksmomente:

·      das Lächeln eines Menschen
·      das Lachen (d)eines Kindes
·      die Sonnenstrahlen, die dich wärmen oder auch
·      ein Regenbogen
·      ein besonderer Leckerbissen, den du genießt
·      ein Geschenk, das du bekommst oder selbst hergibst
·      eine Kuscheleinheit mit dem Haustier
·      eine schöne Blume
·      ein guter Duft
·      oder etwas ganz anderes.

Glückstagebuch führen

Meistens sind es ganz kleine Momente, oft nur Sekunden, in denen wir uns glücklich fühlen.
Beim Glückstagebuch geht es genau darum, diese Augenblicke einzufangen und aufzuschreiben.
Du kannst dein Glückstagebuch bei dir tragen und deine Erlebnisse sofort eintragen, du kannst es aber auch in Ruhe abends machen.

Tipps für Tagebuchmuffel:

Vielleicht erzeugt die Vorstellung davon, ein Tagebuch zu führen bei dir sofort Stressgefühle?
Jeden Tag pflichtbewusst etwas zu notieren klingt für dich nach Pflicht und Druck?
Das muss es aber nicht, wir haben dazu ein paar hilfreiche Tipps für dich:

  • Kauf dir für dein Glückstagebuch ein schönes, edles Büchlein, das dir ganz besonders gut gefällt. Dann macht das Eintragen mehr Freude.
  • Du kannst deine Erlebnisse mit bunten Stiften, besonderen Kalligrafiestiften oder ausgefallenen Metallicfarben aufschreiben.
  • Wenn du gerne zeichnest, kannst du deine Erlebnisse auch ins Buch malen.

Glückstagebuch Tagebuch

Wähle die Varianten, die dich am meisten ansprechen und mit denen dir das Notieren am meisten Spaß macht.
Je lustvoller du das Eintragen gestaltest, umso leichter fällt es dir es regelmäßig zu machen.

Warum soll ich ein Glückstagebuch führen?

Jetzt möchtest du aber sicher wissen, was dieses Aufschreiben letztlich bringen soll?
Glücksmomente sind oft kurz und flüchtig. Durch das Niederschreiben werden sie dir viel bewusster, du erlebst sie sozusagen noch einmal und du hältst sie fest.
Ein weiterer Vorteil ist, dass du dich auf das Positive konzentrierst. Du gewöhnst dir langsam an, dich auf die glücklichen Erlebnisse zu fokussieren. Dadurch stärkst du deinen Blick für das Gute und lernst mit der Zeit immer besser die schönen Momente erkennen, egal wie kurz sie auch sein mögen.
In deinem Glückstagebuch sammelst du kontinuierlich schöne Erlebnisse und kannst immer wieder darin blättern und dich erinnern.
Das Glückstagebuch hilft dir also eine positive Sichtweise zu entwickeln und bei der Stärkung positiver Gefühle.
Neben Zufriedenheit entwickelst du auch Achtsamkeit und Dankbarkeit.

Glück

Wie lange soll ich ein Glückstagebuch führen?

Wie du siehst, kann das Glückstagebuch eine wunderbare Hilfe für mehr Zufriedenheit, Optimismus und Glück in deinem Leben sein.
Damit sich die positive Wirkung des Tagebuchs entfalten kann, solltest du es einige Zeit lang führen.

Überfordere dich nicht

Nimm dir am Anfang einmal eine Woche vor.
Versuche in dieser Woche herauszufinden, wie du dir das Führen des Tagebuchs so leicht und vergnüglich wie möglich gestalten kannst.
Nach der ersten Woche blätterst du im Glückstagebuch und genießt noch einmal die Glücksmomente der vergangenen Woche.
Nimm dir danach die nächste Woche vor, in der du das Eintragen weiter optimierst. Arbeite dabei mit allem, was dir hilft und Freude macht.
Wenn du es gerne bunt magst, dann male mehr im Tagebuch oder klebe Aufkleber oder Schnipsel dazu.
Mach alles, was dir Spaß macht und dir hilft dein Glückstagebuch regelmäßig zur Hand zu nehmen und mit positiven Eintragungen zu füllen.

Die magische Drei-Monats-Frist

Wissenschaftliche Studienhaben gezeigt, dass du, wenn du dein Glückstagebuch über drei Monate regelmäßig führst, ein konstantes Gefühl der Zufriedenheit aufbaust.

Das klingt doch gut, oder?
Also – dann lauf doch gleich mal los und besorge dir dein ganz persönliches Glückstagebuch und starte durch in Richtung Glück und Zufriedenheit!

Kommentare

  1. […] Lege Ruhephasen ein und verbessere deine Schlafsituation. Tipps dazu findest du in unserem Blogbeitrag „Alles zum Thema Schlaf + 6 Tipps für guten Schlaf“ […]

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