Mikronährstoffe – bist du ausreichend versorgt? So kannst du deinen Versorgungsgrad messen.

Als Fortsetzung zum Beitrag über die Gründe von Nährstoffmangel erklären wir dir in diesem Artikel, warum es wichtig ist zu wissen, ob du ausreichend mit Nährstoffen versorgt bist und wie du es am besten herausfinden kannst.

Blutzellen

Warum solltest du deinen Nährstoff-Versorgungsstatus messen?

Uns ist oft nicht bewusst, dass bereits eine latente Unterversorgung mit Nährstoffen Beeinträchtigungen physiologischer Prozesse, wie z. B. einer verminderten kognitiven Leistungsfähigkeit, einer erhöhten Infektanfälligkeit oder chronischen Entzündungsphänomenen verursachen kann.
Es lohnt sich also, den eigenen Versorgungsstatus mit Nährstoffe messen zu lassen.

Wir sprechen hier in erster Linie von Mineralstoffen und Spurenelementen, wie Kalium, Magnesium,
Zink, Selen, Kuper, Selen, Molybdän.
Mineralstoffe spielen als Cofaktoren  von Enzymen eine wichtige Rolle in diversen Stoffwechselprozessen.

Die Diagnostik der Versorgung mit Spurenelementen ist wichtig, um mögliche Mängel zu erkennen, gezielt zu substituieren aber auch um eine Überversorgung zu vermeiden.

Unterschiede bei der Blutuntersuchung

Wenn wir von Blutuntersuchungen sprechen, denken wir in der Regel an die allgemeine
Serumdiagnostik. Dies ist die Art der Blutuntersuchung, wie sie nach einer Blutabnahme beim Hausarzt normalerweise im Labor gemacht wird.
Dabei wird das Serum, also der flüssige Bestandteil des Blutes zentrifugiert und untersucht.

Im Gegensatz hierzu gibt es noch die sogenannte Vollblutdiagnostik, bei der in der Betrachtungsweise alle Blutzellen beurteilt werden.
Mineralstoffe und Spurenelemente sind physiologisch, also die normalen Lebensvorgänge in Zellen und den Stoffwechsel betreffend, am Erythrozyten (rote Blutkörperchen) gebunden.
In dieser Grafik bekommen wir einen Überblick, wie sich die Verteilung abbildet.

Quelle: GanzImmun Diagnostics AG, 55128 Mainz

Kalium und Zink sind zu 90 % , Magnesium zu 70 %, Selen zu 65% am roten Blutkörperchen gebunden, Eisen sogar zu 99% und Kupfer immerhin noch zu 40%.

Was heißt das konkret?

Vereinfacht gesprochen: Nährstoffmängel werden immer zuerst in der Blutzelle, danach erst im Serum sichtbar .
Wenn bei einer Serumdiagnostik die Werte aller Spurenelemente im sogenannten Normbereich liegen, schließt das nicht aus, dass im Bereich der Blutzellen bereits ein Mangel an Mikronährstoffen vorliegt.

Gründe für die Vollblutanalyse

Die Analyse im Vollblut bestimmt sowohl die zellulär gebundenen als auch die frei im Serum lokalisierten Mineralstoffe. Da Metalle wie Kalium, Zink, Magnesium, Selen oder Kupfer sogar überwiegend intrazellulär »gespeichert« werden, (siehe Abb.), erlaubt nur die Vollblutanalyse eine optimale Einschätzung des Spurenelementhaushaltes.

Deshalb ist es umso wichtiger, sich für eine Vollblutdiagnostik zu entscheiden, um dem Mangel an
Spurenelementen entgegenzuwirken.

Wenn du dich für einen Vollblutanalyse interessierst, kannst du dich bei dem Speziallabor Ganzimmun direkt erkundigen, welcher Arzt aus deiner näheren Umgebung diese Spezialuntersuchung anbietet:
Ganzimmun Diagostics
55128 Mainz
Telefon:           0049 6131 7205-100
Email:               info@ganzimmun.de

Blutabnahme

Die Blutabnahme für die Vollblutanalyse unterscheidet sich nicht von der dir bereits bekannten Abnahmemethode.
Dein Arzt schickt dann die Blutprobe an das Labor, wo die Analyse durchgeführt wird.

Laborergebnis verstehen

Im Normalfall wird das Laborergebnis der Vollblutanalyse an den Arzt geschickt, der dir das Blut abgenommen hat.
Dieser wird dir dann die Ergebnisse erklären und mit dir besprechen, welche Mängel vorliegen und dir einen Therapieplan ausarbeiten.

Kommentare

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